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Unser satirischer Jahresrückblick 2015

Presse06

Wer unseren Film gucken will, klickt einfach hier aufs Bild.

Wir haben das geschafft! Hallelujah! Unser Rückblick 2015 ist erfolgreich vom ZDF versendet worden. Kein Band ist verloren gegangen, kein Sendeserver ist abgestürzt und auch überraschende spätabendliche Rücktritte von Ministern oder Kanzlerinnen, die uns Striche durchs Konzept gemacht hätten sind erspart geblieben. Und Zuschauer gabs auch. Also: Alles überwiegend supi! Die eher freundliche Kritik zu uns (und  eher strenge zur HeuteShow) der Frankfurter Rundschau könnt ihr hier nachlesen. Wenn Ihr genau wissen wollt, wie wir quotentechnisch abgeschnitten haben, klickt mal auf die Experten von Quotenmeter.

sjr15_01Für uns war der Jahresrückblick abermals ein großes Vergnügen. Aber auch ein hartes Stück Arbeit. Wir produzieren den satirischen Jahresrückblick parallel zu unserer Arbeit bei Frontal21, also quasi nebenbei. Damit wir das schaffen, liegt das erste Brainstorming bereits im Oktober. In so rasanten Jahren wie diesem birgt das die Gefahr, dass wir bis zum Sendetermin von der Aktualität überholt werden und nacharbeiten müssen. Auch ohne Krisenmodus beschert uns der Film mehr durchgearbeitete Wochenenden, als wir uns heimlich wünschen. Aber 2,7 Millionen Zuschauer sind am Schluß das allerbeste Argument, die Sache beim nächsten Mal wieder genauso gründlich anzugehen. Kurz: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.sjr15_Opening_Storyboard_1000jpg

Der erste Entwurf vom Storyboard zum Opening unserer Sendung.

Besonderes Augenmerk legen wir jedes Jahr auf den Anfang unseres Films. Die Grund ist einfach: Hier entscheiden die Zuschauer, ob sie dran bleiben oder ihre begrenzte Lebenszeit lieber anders nutzen wollen. Darum bereiten wir die Anfangssequenz, bei uns „Das Opening“ besonders gründlich vor. Das Storyboard haben wir bereits im Oktober gezeichnet. Hier haben wir Einstellung für Einstellung skizziert, wie wir die ersten 40 Sekunden der Sendung gestalten wollten. Einige Wochen später drehten wir mit Schauspielerkindern einige Szenen in einer Schule. Dabei kam uns die Idee, dass der Auftritt auf einer Hard-Rockbühne sicher noch eindrucksvoller wird, wenn er nicht von uns, sondern unseren talentierten Kinderdarstellern erstürmt wird. Gesagt getan.

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Wer auf das Bild klickt, sieht, wie es im fertigen Film aussieht.

Die Dreharbeiten in den Berliner Wannseestudios waren dann eine wahre Freude. Zumal Roland Tropp, der Pyrotechniker unserer Wahl für stimmungvolle Atmospähre sorgte und Lichtmann Christian Mansmann alles auffuhr, was unser Budget so gerade noch hergibt. Unsere Schauspieler-Kinder Josh und Benedict haben sich für uns ordentlich ins Zeug gelegt. Zitat von einem der beiden nach der ersten pyrotechnischen Probe: „Das ist der coolste Dreh meines Lebens.“ Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden.