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Danks, Danke, Danke, liebe 1, 8 Millionen Zuschauer!
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Tja, liebe Fernsehzuschauer, da haben Sie für uns einen schönen Rekord aufgestellt. Weil sich sich zur Premiere von unserem satirischen Jahresrückblick 2009 so schön zahlreich vor den Bildschirmen versammelt haben, hat unser Film schön abgeräumt. Mit 15,4 % Marktanteil waren wir das meistgesehene Programm zum Zeitpunkt der Sendung. Das ist toll für uns. Da wissen wir, die viele Arbeit in den Wochen davor hat sich gelohnt.

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Für uns als Satireexperten war 2009 ein grossartiges Jahr. Heureka, wie haben wir Deutschen die Knete rausgehauen! Wir haben Opel gerettet, Quelle und Karstadt auch. Dank der Abwrackprämie stehen lange Reihen schicker Nigelgagelneuwagen von Berlin Marzahn bis Köln Chorweiler. Eine tolle Leistung, die ganz nebenbei mit einer Staatsversdchuldung von weit über 1Komma6 Billionen € Miesen noch einen lässigen Rekord beigesteuert hat.

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| Darum produzieren wir in diesem Jahr den billigsten Jahresrückblick aller Zeiten. Wir senden konsequent die billigsten Pointen, drehen billige Bilder und unterlegen die mit billiger Musik. Klar: Wenn´s um Sparen geht, scheuen wir weder Kosten noch Mühen. |  |


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Wie schneidet die neue Regierung in eurem Film ab?
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Sehr gut! Wir sind voll des Lobes. Dirk Niebel wird Minister in einem Ministerium, daß er vor der Wahl noch abschaffen wollte. Wir waren nicht dabei, stellen uns den entscheidenden Dialog aber ungefähr so vor:
Merkel: Niebel! Entweder sie nehmen Entwicklungshilfe, oder sie kriegen gar nix.
Niebel: O.K. Ich nehm die Entwicklungshilfe. |
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Wolfang Schäuble, sie wissen schon der Mann der mitten im CDU Spenden-Skandal mal einen Koffer mit 100.000 € vergessen hat, der wird jetzt Finanzminister. Das läßt auf kreative Politikentwürfe hoffen.
Schade nur, dass Franz Josef Jung aus Spargründen nach vier Wochen schon wieder von Bord gegangen ist. Nachdem er als Verteidigungsminster den Taliban schon fast besiegt hatte, hätte er als Arbeitsminister sicher bald mit der Arbeitslosigkeit kurzen Prozess gemacht. |  |


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Alles läuft glatt bis zum letzten Tag im Schnittplatz. Aber als Cutter Ed van Megen (links) den fertig geschnittenen Film an Toningenieur Sascha Mangelsdorf(rechts) weitergeben will, streikt die Technik. Erst morgens um drei tut die Filmdatei, was sie solle. Wie heißt unser Schlusssatz?"Naja, irgendwas ist immer...". |
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Damit´s knackig wird, hat uns Toningenieur Sascha Mangelsdorf mit Hilfe seine supermodernen Mischpults verarztet. Funky!!!
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| Unsere Zeichner Jutta Melsheimer und Kai Hofmann malen uns ein grossartiges Intro. Der Film lebt auf dem karierten Papier. Fressen und gefressen werden. Rechts: Guido Westerwelle treibt eine Herde Sparschweine. |  |


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Unser Kameramann Leendert de Jong will seit seinem 5ten Lebensjahr in´s Fernsehen. Wir haben ihm den Wunsch endlich erfüllt. |
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| Weg mit den Realbildern, her mit den Strichmännchen! Hier sieht man, was von uns am Schluss im Film noch übrig ist. |  |


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Damit der satirische Jahresrückblick 2009 richtig gut wird, haben wir einige der besten Satireexperten Europas im Team. Links im Bild unsere beiden Meister-Cutter Ed van Megen und Miklos Palos. Ed macht gerade einen Scherz. Er zeigt an, wie gross der Spass ist. Die Geste ist allerdings geklaut. Sie ist in Wahrheit patentiert von Bundeskanzlerin Angela Merkel und bedeutet So gross ist der Fisch. |
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| Neue Medienphänomene wie Twitter, Facebook, Xing und Co. haben im Jahr 2009 eine wichtige Rolle gespielt. Wir versuchen diese Innovationen zeitgemäß aber auch sparsam umzusetzen. |  |


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Im Pleitejahr 2009 wollen wir auch Vorbild sein. Darum soll unser Film in diesem Jahr alles in allem nicht mehr als 7,30 Euro kosten. Beim Dreh im Studio setzen wir nur noch eine Farbe, nämlich Grün ein. Das ist am billigsten.
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| Außerdem drehen wir nicht mehr mit Großkünstlern wie Heiner Lauterbach oder Thomas Gottschalk. Statt dessen stellen wir Kinderdarsteller ein. Mit Erfolg: Die kleine Greta hat durchaus Talent und bekommt nach dem ersten Studiodreh ein Glässchen Möhrenbrei als Honorar. Klasse. So macht Sparen Spass. |  |


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| Auch an unserer eigenen Ausstattung müssen wir diesmal leider sparen. Die Kosten für unsere Astronautenanzüge in den letzten Jahren gingen in die Millionen. Diesmal treten wir unter Umständen nur als Strichmänner auf. Die erste Kostümprobe verlief vielversprechend... |  |


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